Zebrahead sind so etwas wie die Adam Sandler des Pop-Punk. Auch 15 Jahre nach ihrer Gründung im kalifornischen La Habra (OC) und 2 Jahre nach dem letzten Album „Panty Raid“ weigern sie sich, erwachsen zu werden und sind präpubertärem Humor weiterhin alles andere als abgeneigt.
Kurze Ausflüge ins seriöse und nachdenkliche Genre gibt es zwar; etwa das düster angehauchte "Blackout" mit schönen Pennywise-Riffs. Im Grunde geht es aber die ganze Zeit um Sonne, Party, Mädels und Spaß, verpackt in ein Gewand aus zuckersüßem und hochgradig Ohrwurm-haltigen Power-Pop, gelegentliches prollig-sympathisches Gerappe inklusive. Stücke wie der Titelsong, "Ricky Bobby" oder auch "Nothing To Lose" kannte man im Grunde schon, bevor man diese Platte das erste mal eingelegt hat.
Das kann man belanglos finden. Oder aber im Adam Sandler-Stil mit Popcorn und kühlem Getränk abfeiern. Genügend Ohrwurm-Potenzial haben die Jungs nämlich immer noch.
Tito Wiesner 7/10